Sonntag, 8. Juli 2012

sleepless

mittlerweile den vierten tag infolge wach und mir gehts so gut wie nie.
braucht man vielleicht manchmal. um klar zu kommen.
ein hoch auf die gesundheit.
aber hey, das sind die nächte für die wir leben.
krass wie das leben so spielt. zufall, absicht? da werden wir eines nachts nach starthilfe gefragt, und schwupps kriegen wir eine komplette wohnung zum feiern zur verfügung gestellt. wo ist dabei der haken ? darfste echt keinem erzählen.

Donnerstag, 5. Juli 2012

es ist schon irgendwie beängstigend, dass mich ausgerechnet die kaputtesten menschen am meisten faszinieren.
diese geschichten dieses wissen diese erfahrung, im jungen alter schon mehr erlebt als so mancher sein leben lang.
vielleicht ist es die vertrautheit, dieses 'auf einer wellenlänge'-gefühl, was ich so mag. obwohl wir uns erst ein paar tage oder wochen kennen, reden wir nächtelang durch, vielleicht verstärkt durch chemie, vielleicht einfach so. hell, dunkel, hell, dunkel, aus stunden werden minuten, 1,2,3,4,5,6,7 und we don't wanna go home.
aber ich sollte es lassen. besser wärs. keine nächte mehr durchmachen. nicht mehr um 8 uhr morgens nachhause kommen. nicht mehr tagelang wach bleiben. keinen kontakt mehr zu denen, die mir ständig was anbieten. kann nicht nein sagen, wenns um sowas geht.
doch andererseits ...scheiß drauf.

Mittwoch, 4. Juli 2012

sonntag, montag: chillen im 'dorf', das heißt, wald schulhof bank spielplatz. beim bauen fällt alles hin und wir rauchen den halben wald mit. eindeutige angebote an der tanke, paranoia, vodka energy.
doch es ist schon komisch. plötzlich treffe ich mich mit den leuten, zu denen ich früher immer gehören wollte. und jetzt? stelle ich fest, dass meine jetzigen freunde einiges besser sind.

heute: liebe es, mit M. und H. zu chillen. bekomme immer was gratis. liebe diese warmen nächte, die menschen und ihre geschichten, auch wenn sie so kaputt sind. kriminelle energie, schnelles geld, knast. irgendwann gibts kein richtig und falsch mehr, irgendwann gibts nichts mehr zu verlieren. vielleicht sollte ich mich nicht mit solchen leuten treffen, aber ich komm klar, vielleicht nicht im moment aber im großen und ganzen und das ist es schließlich was zählt, also ist alles ok.

Montag, 2. Juli 2012

abiball

aufgesetztes lächeln, überschminktheit, hässliche menschen, schicki-micki, nuttenkleid, 1000 leute denen ich ins gesicht kotzen könnte -in your face mäßig-, langweilige reden, in der kirche mit offenen augen pennen, frittenbude -porzellan ertönt als ich mein abizeugnis abhole, verkrampftes kamera-lächeln, abends der "abiball", turnhallenatmosphäre, hinterster sitzplatz, gequältes lächeln, betrunkene mütter, ecstasy und kokain in der paillettenclutch, ein bisschen hier von ein bisschen davon und mir ist alles egal, aftershowparty in ner kneipe, freibier, treffe zufällig meinen dealer und der abend ist gerettet

Sonntag, 24. Juni 2012

le weekend

friday night :
breit rumfahren, fußball, hotdogs, kälte und ausgerechnet dann die jacke vergessen, 'chillen aufm dorfplatz hinter der kirche und sind alle voll auf kokain', kaputte menschen, kolumbianischer shit for free, ich mit handtuch, sonnenaufgang auf der parkbank mit ner flasche wein, penner-style, wolken kommen auf uns zu, aber ich glaub es war noch nie perfekter als in diesem moment

samstag: langweilige bauerndorfkirmes, danach techno open-air, bisschen abgehen, M. zahlt alles, macht sich mal wieder hoffnungen, doch bin zu unalkoholisiert für so ne scheiße, um vier uhr zuende, fünf uhr zuhause, es wird hell, höre die vögel zwitschern, kann nicht schlafen dank chemie, hab bock feiern zu gehn, stattdessen sitze ich hier, höre minimal und schreibe diesen sinnlosen post. haut rein und machts besser

Freitag, 22. Juni 2012


 "Ich bin doch nur ein kleines Mädchen in einem Blumenkleid, das in einem großen Sandkasten spielt, der sich zufälligerweise Leben nennt."

Sonntag, 17. Juni 2012

eine von vielen

bässe dröhnen, schnelle beats, schöne menschen, dunkelheit, ekstase, alkohol und kokain pulsieren in meinem blut, wunderschöne nacht, kalter rausch, zurück zu den anfängen und immer weiter, gehe über den nullpunkt, bin drauf und dran mich zu verlieren, lass los und flieg.
das licht geht an und die musik aus, hallo realität, hallo nüchternheit, bodenlos tiefer fall, harter preis und nie fair, gedankenleeres warten, irgendwann hell, irgendwann zuhause, kein schlaf mehr. das wars, das wars wert? nur eine nacht von vielen, glitzernd, hoffnungsvoll, illusionsreich, grau.